Lebenslauf
Dionisos Tsantinis
Nach seinem Studium am Konservatorium seiner Heimatstadt – Athen, setzte Dionisos Tsantinis, als Stipendiat der „Onassis-Stiftung“ sowie der griechischen Staatsregierung, seine Gesangsausbildung an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Robert Gambill fort. Verschiedene Meisterkurse, u.a. bei Renata Scotto,
Charlotte Lehmann, Kostas Paskalis und Soto Papoulkas ergänzten seine Studien.
Sofort nach dem Studium debütiert der junge Bassbariton an der Staatsoper Berlin als „Poeta“ in Donizettis Viva la Mamma. Darauf folgten weitere Engagements im Haus in Aufführungen von Elektra und Salome von Richard Strauss und Der ferne Klang von Franz Schrecker.
Zu seinen Bühnenrollen zählen Figaro (Le nozze di Figaro) und Pasquariello (Don Giovanni von Gazzaniga) an der UdK Berlin, Papageno (Die Zauberflöte) und Belcore (L’elisir d’amore) an der Staatsoper Athen, Bartolo in Paisiellos
Il Barbiere di Seviglia an der Oper-Oder-Spree und Ben in Gian Carlo Menottis
The Telephone am Staatstheater Lübeck.
Als Don Quichotte in Manuel de Fallas El retablo del Maese Pedro trat Dionisos Tsantinis mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin auf. Darüber hinaus war er als Gaveston in Die Weisse Dame von Francois Boieldieu an der Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie als Macrobio in Rossinis La pietra del paragone an der Kammeroper München zu erleben.
Liederabende gab Dionisos Tsantinis in Griechenland, Deutschland und Österreich, zudem trat er bei Konzerten mit dem Griechischen Rundfunkorchester und verschiedenen Orchestern u.a in Italien und Bulgarien auf.
Er ist Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs
Schloss Rheinsberg 2008.